Die Bücher | Alles über integrale Bewegung. Alles.

Die Kraft des Begegnens. Der innere Weg


Ist dieses Buch das richtige?

Sie wollen einen Meditations- und Kontemplationsweg lernen oder Ihren entsprechenden Weg ausdifferenzieren. Sei dies im Rahmen einer Kampf- oder Bewegungskunst oder losgelöst davon. Der hier vorgestellte Ansatz zeigt die Urdynamik der Meditation und Kontemplation auf und kann daher in verschiedene Traditionen eingebettet werden, ist selbst aber frei davon.

«Innere Kampfkunst» bezeichnet heute Kampfkünste, die mit Qi oder Ki und der Klarheit der Intention arbeiten. Dieses Buch führt weit über diese Ebenen hinaus ins Innerste der Kampfkunst. An den Ort, an dem jeder Kampf, jeder Konflikt ein Ort des Begegnens wird, aus welchem Harmonie und Evolution entsteht.

Losgelöst von körperlichen und energetischen Aspekten wird die reine Dynamik beschrieben (und zu ihr angeleitet), welche jede Begegnung zu einer zutiefst erfüllenden Begegnung macht. Diejenigen, die zum Wesenskern der Sache vordringen wollen, finden in diesem Buch einen zeitgemäßen und zeitlosen Weg.

Das Buch richtet sich deshalb ebenso an Interessierte, die nicht aus der Kampfkunst kommen.

Wer die Köbi-Dynamik, die in Martin Schmids Arbeit zentral ist, bereits kennt, wird neue Aspekte und Dimensionen davon kennen lernen. Wer die «Kreisläufe des Erkennens» kennt, wie Schmid sie im Buch «Integrale Bewegung» vorstellt, wird hier eine Vielfalt an bereichernden Variationen und Differenzierungen kennen lernen.

Überblick

  • Das Buch bietet eine gründliche Einführung in die zeitgemäße Form der Kontemplation
  • Der Unterschied von Kontemplation und Meditation wird klar differenziert
  • Kontemplation kann ohne religiösen, esoterischen und metaphysischen Ballast praktiziert werden
  • Kontemplation ist sowohl innerhalb als auch außerhalb einer Tradition möglich
  • Acht innere Kontemplationsformen und verschiedene äußere Formen werden vorgestellt
  • Die Kontemplation wird in den Kontext der Interpretation eingebunden
  • Wer die Köbi-Dynamik, welche in allen Büchern Schmids eine wesentliche Rolle spielt, bereits kennt, findet dafür eine ganz neue Anwendung und neue Aspekte. Wer die Dynamik noch nicht kennt, kann sie jetzt kennen lernen.

Aus dem Vorwort

Ich bin kein Mönch und kein Geistlicher. Ich befasse mich jedoch seit Jahrzehnten mit der Kunst des Begegnens, vor allem durch das konstante Gehen eines Weges, der dem Leser vielleicht sehr weit weg von Kontemplation erscheint: dem Weg der Kampfkunst. Doch geht es bei diesem Weg weder um kämpfen noch um siegen, es geht um das Begegnen und Gefäß-Werden. Jedenfalls ist das mein Ansatz, der sich deutlich davon unterscheidet, einen Gegner mehr oder weniger virtuos auszuschalten. Vielmehr geht es mir darum, auf eine Weise in Kontakt zu bleiben, die ihn in eine Beziehung einlädt. So kann ein Austausch stattfinden und die Feindschaft entwickelt das Potenzial zu Freundschaft. Dieses Buch zeigt Wege zur inneren Begegnung auf, in einem weiteren werde ich auf die äußeren Aspekte eingehen.

Obwohl ich Kampfkünste praktiziere, die ihren Ursprung im Osten haben und auf dem philosophischen Nährboden des Ostens erst entstehen und blühen konnten, fühlte ich mich auch immer im Westen verwurzelt. Diese Wurzeln, die sich in meine Persönlichkeit hin auswirken, wurden stärker und stärker, je mehr ich die kontemplative Tradition des Westens entdeckte.»

Klappentext

Das kleine Buch der großen Kraft bringt eine alte Tradition in eine neue Zeit – nicht, ohne das Alte vorher zu entstauben und das Wesentliche freizulegen. Seit tausenden von Jahren wird sie gepflegt: Die direkte und unmittelbare Beziehung zum Größeren, wie wir das Größere auch immer nennen mögen. Es ist der Weg der Kontemplation. So alt der Weg auch ist, so oberflächlich ist das heutige Verständnis davon. Zudem verbinden wir Kontemplation schnell mit einem religiösen Kontext. Doch Kontemplation kann sowohl innerhalb als auch außerhalb einer religiösen Tradition praktiziert werden.

Der Leser wird auf einen erfrischenden Weg geführt, der dogmatische Schwere und metaphysischen Ballast hinter sich lässt, um unbeschwert und frei in Kontakt mit dem Größeren zu treten.

Den inneren Raum, den wir für Kontemplation benötigen, schafft Martin Schmid, indem er fern jeder Beliebigkeit einen integralen und dynamischen Kontext entwirft, in welchem die Kraft und die Anmut der Begegnung sich frei entfalten können.