Interaktions- und Integrationstraining (IIT)

Das Interaktions- und Integrationstraining der Golden River School ist beides in jedem Moment gleichzeitig: Austausch und Integration.
Es widmet sich dem Bereich der Kampfkunst, das heisst der Transformation eines potenziellen Konflikts. Denn im Kern birgt jeder Konflikt eine Harmonie auf einer (im Vergleich zur gegenwärtigen) höheren Ordnung.

Grundlage von Kampfkunst ist Wahrheit, ihr Handeln ist das Gute und das Resultat Schönheit.
Das sind auch die wesentlichen Fertigkeiten, die durch IIT geübt und verfeinert werden.

IIT hat verschiedene Aspekte:

  • Es weitet das, was wir in den anderen Trainings an uns selbst erforschen und erfahren, was wir als ICH-Bereich bezeichnen können, auf die Ebene des Austausches, den WIR-Bereich. Damit verbunden ist ein Vielfaches an Entwicklungspotenzial.
  • IIT ist unser Feedback-System, das uns zeigt, ob das, was wir in den anderen Trainings üben, auch wirklich funktioniert (ob z.B. rezeptive Stärke wirklich entspannte Neutralisation ermöglicht), und welchen Aspekten des Trainings wir noch mehr Aufmerksamkeit schenken können.
  • IIT hält uns geerdet. Es sorgt dafür, dass wir auf dem Boden bleiben.
  • Der Spassfaktor des gesamten Trainings wird erheblich erhöht.

IIT wird auf zwei Stufen trainiert. Die erste Stufe hat die Methode des Tui Shou oder Push Hands aus dem Taijiquan als Grundlage. Push Hands ist kein Kampf, aber Teil einer Kampfkunst. Wir lernen, ohne Widerstand in einer Konfliktsituation zu fliessen und doch stabil und stark zu sein. Wir verfeinern unsere Wahrnehmung von uns selbst und des Gegenübers (eine Art der Wahrnehmung, die auch allen manuellen Therapeuten zu Gute kommt).
Die zweite Stufe arbeitet mit der freien Interaktion und ist höhere Kampfkunst. Auf dieser zweiten Stufe des IIT wird vor allem mit der und durch die Köbi-Dynamik trainiert.