Korsika 2017


Weites Herz

weiter Geist




Einleitung

Hier ist es, das Journal. Es ist sehr persönlich geworden. Eine außenstehende Person mag sich fragen, was wir da gemacht haben. Ich kann Ihnen versichern: Wir haben uns bewegt. Vielfältig, mit Yoga, Qigong, Open Hands und anderen Bewegungen ohne Etikette (oder sie ist noch verborgen, darf ich eher sagen), aber auch vielschichtig. Die Beiträge spiegeln oft Innenwelt, und das Außen zu beschreiben ist entweder schwierig oder schlicht langweilig.
Ich bin dankbar für alle Beiträge. Sie kommen dieses Mal von Thomas, Gabi, Janine, Isa, André, Susi, Susanna und mir (Martin). Sie sind nicht gekennzeichnet.

Gönnen Sie sich unbedingt die Hintergrund-Musik dazu. Sie ist dieses Mal ein Novum. Denn ich hatte nicht nur die Trompete dabei (und ein Audio-Aufnahmegerät, mit dem ich das Vollmond-Meeresrauschen in dieses Journal bringe), sondern auch einen Liedtext. Die Videos werden mit der Musik nicht in Konflikt geraten.

Alle Infos zur Musik gibt's am Ende des Journals und hier.





Die Reise

Wir gleiten durch den Gotthard. 20 Kilometer vor der Küste erwischen wir den Nationalfeiertag, oder er uns. Die letzten Kilometer nach Noli dauern ewig, denn anscheinend wollen alle Italiener nach Noli. Die Ewigkeit ist ok für uns.

Die Fähre ist wieder Mega, diesmal Andrea, die neue Schwester der Mega Smeralda, die wir letztes Jahr hatten.

Wie kann so etwas Sanftes wie das Wasser ein Monstrum von einer Fähre tragen?
Weil es Tiefe und Weite hat.


Dieses Jahr wollten sie mir einfach keine Kabinen mit Luke verkaufen. Die anderen haben wenigstens einen Vorhang, der ein vorgestelltes Fenster verbirgt. Lucky Luke. Wir haben keinen Vorhang.

Während Lea fast erfriert, schmelze ich dahin. Ich rette mich in den Sonnenaufgang.



Tritt ein

durch die Türe deines Lächelns
in den Tempel des Herzens
es ist Platz
für uns alle

Ankommen

Der Bezug der Appartements klappt, nur die Bezüge nicht ganz. Die Betten sind Teils zu groß oder die Bezüge zu klein. Doch auch das meistern wir – beziehungsweise Lea. Ich selbst bin ja mit Bettbezügen ohnehin überfordert. Korsika hin oder her.

Eine Reise für eine Reise.

Die zweite findet immer am selben wunderbaren Platz statt. Unter Pinien direkt am Meer.
Sie führt mich soweit, wie ich mich dafür öffnen kann.

Unser Platz

Freude und Neugierde bringen mich dieses Jahr nach Korsika. Die Freude an der Bewegung und am Bewegt-Sein und die Neugierde Neues zu entdecken.

Was verbirgt sich noch alles in mir?

Unser Platz

Der Platz ist da. Wir sind auch da.


Ich mache eine ganz neue Erfahrung. Denn ich habe mein Audio-Aufnahme-Gerät dabei, um Geräusche und Stimmungen aufzunehmen. Ich realisiere das erste Mal nach so langer Zeit, dass die Bäume das Rauschen den Meeres reflektieren. Ich kann die Augen schließen und die Bäume „sehen“, wie ein Echolot.


sanft gelandet 

empfangen
aufgefangen
im Vertrauten
angekommen
im Herzen

vergessene Sehnsüchte

 

aufgespürt
aufgedeckt
frei gelegt
 
fragil
verletzlich
behutsam
unterwegs

Tritt ein

durch die Türe deines Lächelns

in den Tempel des Herzens
es ist Platz
für uns alle

Den Tag begrüßen, den Herzraum weiten

Die Verwirrtheit lasse ich los, komme ganz an und lasse mich von der Fülle überwältigen.

Du bist
das Licht das sich durch meinen Körper bewegt
wenn du mich in Stücke brichst
du bist das Wasser das alle meine Träume trägt
wie Fährschiffe hin zum Horizont
wo ich finde –
das Licht das durch meinen Körper bricht
wenn du all meine Teile bewegst
du bist der Traum
der meine Horizonte trägt
zum einen Ort

Ich breche auf zum Platz und breche auf. Dankbarkeit ergießt sich nach außen, Dankbarkeit für mein Leben, ausgelöst durch einen Schubidu-Song aus dem Kopfhörer, den ich manchmal mit meinem Sohn zweistimmig im Auto singe, «You’re Welcome», welcome, welcome, das Licht strömt, dem Licht entgegen, es hin zu mir, die Tränen, zum Glück renne ich kilometerlang alleine, ich lache, ich weine.

Schaut! Dieses Meer! Diese Weite!


Wir lassen uns berühren. Von dieser Ansicht, voller Ruhe und Bewegtsein gleichzeitig, auf dass sie zur Einsicht wird. Wir lassen uns davon gestalten.

Wenn das Wasser das Licht der steigenden Sonne zu uns bringt, bewegt es das Unbewegte. Das Licht wird gebracht, indem es gebrochen wird. Es lässt sich brechen, so wie die Wellen früher oder später auch brechen. Natur lässt sich brechen. Das gebrochene Licht erstrahlt und bewegt, die brechende Welle entfaltet wunderbare Klänge und eine große Kraft. Nur wir wollen uns auf Biegen und Brechen partout nicht brechen lassen.

Es ist in mir aufgebrochen, wie das Licht, und ich möchte es nicht verbergen.
Das Leben voller Dankbarkeit.

Ich habe also die Wahl. Einfach ein klein wenig übers Öffnen erzählen, und wie wichtig es ist? Oder offen sein, öffnend sein?

Es ist nicht wirklich eine Frage.

Die Eröffnung


Es ist der zweite Tag, der Tag des Öffnens.
Martins ungewohnte und sehr emotionale Eröffnung, am Tag des Öffnens, hat es in sich. So unglaublich viele Themen sind darin enthalten, wer kann darin nichts für sich finden.



Verletzlichkeit

Martin zeigt sich verletzlich und erhält dafür unsere Achtung. Jeder der Anwesenden ist zutiefst berührt. Die eine oder andere Träne kullert, dort bewegt sich der Adamsapfel. Wir können daraus lernen, dass wir gewinnen, wenn wir uns verletzlich zeigen.



Sich brechen lassen

Er weist auf das Sonnenlicht hin, welches auf wundersame Weise in den Wellen gebrochen wird und umso vielfältiger gespiegelt wird und um ein Vielfaches erstrahlt. Wie vielschichtig können wir erstrahlen, wenn wir uns brechen lassen?



Öffnung

Wie alt musste ich werden um zu begreifen, dass öffnen nicht nur dazu da ist um zu empfangen. Öffnen kann durchaus dazu dienen, etwas von sich zu geben. Klingt ganz einfach und logisch, Mann muss es nur begreifen.


Weiten

Der Atem trägt mich, öffnet mich, macht mich ganz leicht und lässt mir Flügel wachsen. Er nimmt mich mit auf seine Reise durch Höhen und Tiefen.
Ich bin tief berührt und bewegt, werde ganz fein und fühle mich verletzlich.

Verletzlichkeit als Stärke zulassen und Ja sagen.

Fun

Im Dialog ohne Worte

Beim abendlichen Open Hands sind wir um so ausgelassener und lachen viel. Unter dem Deckmantel «Moving Step Open Hands», welches wir tatsächlich üben, rammt mir eine Dame ihr Knie in meine Cojones, Entschuldigung.
Slapstik, könnte man da fast sagen, nochmals Entschuldigung.
Auf jeden Fall ist es lustig. Da jetzt meine Stimme so hoch ist, dass man sie nicht mehr hört, schalte ich auf Pantomime.

Tritt ein
durch die Türe deines Lächelns

in den Tempel des Herzens

es ist Platz
für uns alle

Ich sage immer
ich sage nie
ich sage immer

Ihr macht hier die Erfahrung, dass ihr im einen Moment aus vollem Herzen lachen könnt, um im nächsten Moment euch weinend vorzufinden. Das sind bereichernde, zutiefst menschliche Erfahrungen. In der integralen Bewegung hat das alles Platz, seinen richtigen und wichtigen Platz, sonst wäre die Bewegung nicht integral.

Wir haben viel Spaß hier, doch das ist nicht oberflächlich. Spiel und Wachstum, Humor und Tiefe, Geist und Körper, Seele und Bewegung, innen und außen sind nicht nur verbunden. Sie sind dasselbe, aus verschiedenen Perspektiven erforscht. Sie sind Ausdruck desselben aus verschiedenen Perspektiven.

Integrale Bewegung ist so viel und so einfach. Das Universum, so erfahren wir durch integrale Bewegung, besteht nicht aus sehr Vielem, aber aus sehr vielen Perspektiven. Yoga ist ein Ausdruck des Einen, Taiji ein anderer. Das bedeutet nicht, dass Taiji und Yoga dasselbe sind. Sie sind Ausdruck desselben.

Sie sind verschiedene Wege zum Selben.

Open Hands

Entdecken

Wir machen uns auf zum Feriendorf, das seit Jahren leer steht, dort am Strand, wo nie jemand hinkommt, außer unsere Expedition, ich hatte schon in Stille Fülle volle Stille davon erzählt.
Durch Wasser waten wir, durch riesige Hallen hallen wir, wo einst feurige Feste sich feierten, atmen im leeren Amphitheater, wo keiner mehr spielt und die letzte Freude schon lange vom Rauschen des Meeres weggetragen wurde. Timeo Danaos et dona ferentes, steht da über der Bühne, kein Wunder ging das Projekt bachab, seltsame Ideen hat der Mensch, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke tragen.

Sie sind gegangen, wir sind gekommen, wundern uns ab ihren Spuren.
Wir gehen wieder, und eines Tages wird sich vielleicht jemand ab unseren Spuren wundern.

Die Stille bleibt. Die Stille, die schon immer war. Die Stille, die nicht entsteht und nicht vergeht.


Einmal voll durch den Wind und zurück

Auf dem Marktplatz in Lecci, auf dem Weg nach Bonifacio, bin ich von der Fülle total überfordert. Alle haben Freude daran.

Was macht der Martin, wenn er, am freien Tag mit auf dem korsischen Markt stehend, völlig überfordert ist von der Fülle all dieser wunderbaren korsischen Köstlichkeiten und ihm jede Entscheidungsfähigkeit abhanden kommt und die anderen entscheiden lässt, glücklich und dankbar, dass es sie gibt? Während er etwas verloren da steht? Er gibt der Frage Raum, die in ihm auftaucht, ob dieser Markt tatsächlich die dichteste Form des Bewusstseins ist, oder ob es vielleicht noch dichtere Formen gibt, die wir aber nicht wahrnehmen können. So wie wir höhere Formen nur wahrnehmen, wenn unsere Antenne entsprechend subtilisiert ist, könnte es doch tatsächlich sein, dass es auch noch dichtere Formen gibt? So wie das Spektrum gegen oben offen zu sein scheint, könnte es doch auch gegen unten offen sein, und unsere Manifestation befindet sich unter Umständen irgendwo im Mittelfeld dieser Manifestations-Unendlichkeit? Möchtest du auch so ein Gemüse-Brötchen, Martin? Hm, ja, gerne. Da kann ich noch etwas inkarnieren.

Bei Bonifacio schaffen wir es an unserem Platz fast nicht ans Meer, wir werden immer wieder zurückgewindet. Es erwartet uns ein einmaliges Erlebnis. Wind und Wellen, wie ich es sonst nur von Hawaii her kenne. Ich habe große Freude. Baden ist unmöglich, aber das ist voll ok.

Im Windgeschützten bereiten wir unser Picknick von korsischen Köstlichkeiten aus.
Auch die Stadt ist durchwindet. Wir finden ein stilles Plätzchen für einen Kaffee.
Und später das beste Eis ever.

Man kauft Tücher. Und Tücher.
Und kauft und kauft.
Wunderschöne Tücher.

Während andere noch weitere Strände besuchen, fahren Lea und ich zurück.
Schließlich wartet noch ein großes Tiramisu darauf, gemacht zu werden.

Tritt ein
durch die Türe deines Lächelns
in den Tempel des Herzens

es ist Platz

für uns alle

Im Sand finde ich Geborgenheit und Wärme, ich lasse los, sinke ein und beruhige mich.
Das Meer trägt mich und reinigt. Ich fühle mich kraftvoll, klar und voller Energie – Fülle zeigt sich!

Wir werfen Flaschen, beziehungsweise wir fangen sie, möglichst reibungslos. Einzeln, zu zweit, zu dritt, alle zusammen. Integrale Bewegung ist auch Spiel.


AcroYoga

Acro-Yoga am Platz, am Abend, im Licht, ah, dieses Licht. Ich bin die Basis für viele Fliegerinnen und Flieger. Vertrauen, etwas Mut, genaue Kommunikation. Acro verändert dich, einen Flug nach dem Anderen.

Open Hands

The Abend

Tritt ein
durch die Türe deines Lächelns
in den Tempel des Herzens
es ist Platz

für uns alle

Willkommenskultur

Eine Willkommenskultur

haben wir uns erarbeitet. Nicht eine oberflächliche Wohlfühl-Kultur, sondern eine dynamische Tiefe, in welcher sich nicht nur durch Konsens, sondern auch durch konstruktiven Dissens Potenzial entfalten kann. Open Hands ist das ideale Übungsgefäß dafür. Die Schnappschüsse zeigen es uns.

The Tanz




Wir tanzen uns in die kreative Spontaneität. Den Korsika MegaMix 2017 gibt's in der App zum Nachtanzen!

«Wer bist du?»
«Wo bin ich?»

einatmen und ausatmen
zulassen und loslassen – ich bade in Ruhe, Frieden und Liebe!
Mein Herz – mein innerer Tempel – so wertvoll; ich werde geliebt so wie ich bin!

Den Horizont singen hören

Tief im Herzen

trage ich die Sehnsucht nach Ganzheit in mir, diesem Ruf bin ich nach Korsika gefolgt. Die Verbindung mit den Menschen in dieser Woche ist ein Teil dieses Wunsches. Konfrontiert wurde ich mit alten Ängsten von getrennt sein, nicht dazu gehören, ausgestossen werden, nicht genügen... also der Polarität von verbinden. Am letzten Tag habe ich mich entschlossen, über diese Ängste zu sprechen. Ich habe erwähnt, dass man sich vielleicht getrennt fühlen muss, um überhaupt diese Sehnsucht nach Ganzheit zu haben, ich bin mir nicht sicher, ob das so stimmt, aber es war für mich eine wohltuende Erklärung an diesem Tag. Bis zum nächsten Korsika werde ich versuchen, täglich Polaritäten zu verbinden und sie über mein Herz im Körper zu integrieren. Ich bin ganz mit all diesen Polaritäten, manchmal fehlt mir einfach das Bewusstsein dafür.  DANKE EUCH ALLEN.

Korsika bewegt nicht bloss den Körper, sondern auch in der Tiefe des Herzens.

Irgendwo

Ich sehe euch zusammen,

in kleinen Begegnungen, hier am Platz, am freien Tag, an den Abenden, und dann beschleicht mich das leise Gefühl, dass ich irgend etwas richtig gemacht habe, auch wenn ich nur einen klitzekleinen Anteil habe als Reiseleiter. Es ist die Qualität der Gemeinschaft. Es bilden sich Freundschaften. Das ist vielleicht das Wichtigste, was diese Woche euch schenken kann.

Und falls es euch weiterzieht, weg von integraler Bewegung, vom Yoga, vom Qigong und Taiji, so werden vielleicht doch Freundschaften bleiben. Oder die Erinnerungen daran. Am Ende sind Erinnerungen das, was bleibt. Manche werden weiter leuchten, manche werden schmerzen, wenn sie an eine Freundschaft erinnern, die es nicht mehr gibt, oder an Menschen, die weiter gezogen sind.

Aber auch diese Erinnerungen sind unendlich wertvoll.

Was immer bleibt, ist die Bewegung.
Das Bewegt-Sein.
Darauf steuern wir zu.

Korsika 
Grenzen ausdehnen
Zögerlich, sanft, immer mutiger
Mauern bröckeln
Raum-  und zeitlos tauche ich in meine Räume ein
Die Wellen tragen uralte Erinnerungen zu mir
Ruhig, klar und leuchtend
Erinnerungen an mein JA zu mir
zu sein,  zu verbinden, zu lieben
Lass mich von der Dankbarkeit tragen
Über den Meereshorizont bis dorthin, wo alles vereint ist

Horizonte weiten

Keine Eile

Wir können in unseren Appartements bleiben, so lange wir wollen. Einige ziehen früh los nach Bastia, die raue Schönheit zu entdecken. Andere ziehen nochmals zum Strand.

Ich gehe nochmals zum Platz und praktiziere für mich alleine. So wertvoll, unglaublich.
Ich bin aufgehoben.

Bastia ist erfüllt mit Mauerseglern. Hunderte, Tausende. Millionen, mindestens.

Die Fähre ist nicht mehr eine Mega, sondern eine ältere, gemütliche. Wir finden sie mega. Wir genießen den Ausblick, den Holzboden, die untergehende Sonne, den DJ, der versucht, mit seinem Labtop und einem farbigen Lichtlein Stimmung zu machen. Die Stimmung ist da. Wir sind Bewegte, die nun nach Hause gehen.

Stimmung

Von ganzem Herzen Dankeschön

Danke, Martin und Lea, für eure liebevolle geführte Begleitung, für eure Herausforderungen, für euer Authentisch-Sein, fürs Berühren und Berühren lassen, für all die gelachten und geweinten Tränen, fürs Sein-lassen, für kulinarische Leckereien (jaaaa diese gemischten weiss-ich-nicht-was-das-ist-Eintöpfe), für Umarmungen Herz an Herz, für all das wo gefühlt werden durfte....und soviel mehr.

Von Korsika zurück, zu Hause mache ich eine unglaubliche Entdeckung.


Meine als unheilbar geltende Krankheit ist weg.



Und noch etwas anderes: Es begegnen Dir immer die Menschen, welche Du brauchst, auch wenn Du es nicht auf Anhieb erkennst.

In diesem Sinne, freue ich mich auf kommende Begegnungen…vielleicht in Korsika?


Dankbar

bin ich für diese wundervolle Woche mit wunderbaren Menschen;

tief berührt

von den herzlichen Begegnungen und tollen Erlebnissen und

etwas überwältigt

von der Tiefe, die sich zeigt.

Lea
Martin

Danke, Lea

Wir haben alle zusammen in den letzten Jahren eine ziemlich große Reise gemacht. «Ziemlich groß», eine nette Untertreibung. Wohin die Reise führt, wissen wir zu Beginn nicht. Korsika ist ein Fluss, wir steigen ein, wir steigen aus, und es gibt andere Flüsse.

Nun gehst du wieder andere Wege, steigst in einen anderen Fluss.
Alle Flüsse fließen in dieselbe Richtung. Zum Einen hin.
Niemand geht je verloren. Auch wir nicht :)


Du weißt, dass dich der Platz jederzeit willkommen heißt.