Was ist Open Hands | Einige Aussagen von Martin

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Open Hands ist für mich persönlich der Grund, warum ich mich vor 25 Jahren auf diesen Weg eingelassen habe. Open Hands ist die Quelle, aus der ich demütig mein kleines bisschen Weisheit schöpfe. Open Hands ist meine Leidenschaft.»

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Open Hands, auch wenn es aus der Kampfkunst gewachsen ist, kennt keine Gewinner und Verlierer. Eine Beziehung kennt keine Gewinner und Verlierer, sondern ist ein offener Prozess, bei dem alle gewinnen. Ein wirklicher Dialog» aus Bewegung als Dialog

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Wir erkennen starre Muster und eingeübte Reaktionen, dekonstruieren sie und rekonstruieren eine wohlstrukturierte Spontaneität, die keinen fixen Mustern folgt, sondern die natürlichen Prinzipien verkörpert.» aus Bewegung als Dialog

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Wenn ich angegriffen werde und ich wende die Prinzipien des Open Hands an, dann biete ich meinem Gegner absolut keinen Widerstand und auch nichts, was er angreifen könnte. Es kommt in keinem Moment zu einem Konflikt. So sehr uns Open Hands bis in die Zellen hinein Konfliktlösung lehrt, lehrt es uns noch mehr, gar keinen Konflikt entstehen zu lassen und trotzdem für unser Recht einzustehen.» aus Das Spektrum des Taiji

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Im Gegensatz zu den meisten anderen spirituellen Disziplinen hat Open Hands den unermesslichen Vorteil, ein gemeinsamer Weg zu sein, er kann gar nicht alleine begangen werden.» aus Das Spektrum des Taiji

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Open Hands lässt mich über den Körper erfahren und lernen, wie ich mein Leben kreativ gestalte, statt bloß auf die äußeren Umstände zu reagieren.» aus Das Spektrum des Taiji

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Friede ist eine Kompetenz. Open Hands ist ein Weg.»

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Open Hands heißt nicht nur darum so, weil wir uns mit offenen Händen begegnen, uns mit offenen Armen empfangen und mit offenem Herzen willkommen heißen, sondern auch darum, weil der Prozess völlig offen ist. Am Anfang steht man sich gegenüber, berührt sich – und alles andere ist offen.»

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Open Hands schafft Raum, um antworten zu lernen, denn antworten ist eine Kompetenz, und die Kernkompetenz ist das Zentrieren und Offensein. Kampfkunst wird zur Kunst des Liebens und des Antwortens.»

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Die vielen Bezeichnungen für Open Hands zeigen, wie vielschichtig es ist. Nur schon der Weg von Push Hands zu Open Hands ist nicht einfach ein kleiner Namenswechsel, sondern ein riesiger interner Schritt. Die Kunst des Begegnens, die Kunst des Friedens, die Kunst des Dialogs, die Kunst des Antwortens – diese Namen verweisen auf ganz Wesentliches und ganz Menschliches.


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Was macht einen Dialog aus, sei es im Gespräch, sei es im Dialog-Yoga oder in Open Hands? Ein Dialog ist ein offenes sich aufeinander Einlassen mit offenem Ausgang. Es geht nicht darum zu gewinnen, Recht zu behalten oder sich kein bisschen bewegen zu lassen. Sondern es geht darum, sich gemeinsam zu bewegen, einen Fluss und Einfluss zuzulassen und zu kultivieren, der mich, dich, uns und das zwischen uns durchströmt.» aus Bewegung als Dialog

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Die strukturierte Spontaneität kennt keine starren Rollenzuweisungen. Wir stellen Fragen, wir antworten, wir erforschen gemeinsam, unser Begegnen ist ein unaufhörliches, kreatives, ausgelassenes sich aufeinander Einlassen. Vielleicht entsteht auch ab und zu ein Missverständnis, doch dieses hat ein großes kreatives Potenzial, indem andere Bedeutungsschichten freigelegt werden.» aus Bewegung als Dialog

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«Na, soll ich denn jetzt noch lernen zu kämpfen?», fragen mich die TeilnehmerInnen in meinen Kursen, wenn ich ihnen dies erzähle und beginne, Open Hands United einzuführen. Die meisten von ihnen sind nicht gekommen, um kämpfen zu lernen, sondern um sich zu entspannen und Ruhe zu finden. Große Augen machen sie dann, wenn ich ihnen erkläre, dass sie, durch das Erlernen der Form, schon gelernt haben zu Kämpfen, und dass wir nun zu erforschen beginnen, wie man trotz einer Herausforderung nicht kämpft. ». aus Das Spektrum des Taiji

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Wenn Sie lernen wollen, wie Sie jemanden möglichst schnell möglichst weit wegstoßen, dann lernen Sie Push Hands. Wenn Sie lernen wollen, wie Sie unter allen Umständen entspannt und potenzialdynamisch in Kontakt bleiben können, lernen Sie Open Hands. Wenn Sie lernen wollen, sich zu verteidigen, lernen Sie Push Hands. Wenn Sie lernen wollen, sich nicht verteidigen zu müssen, lernen Sie Open Hands.» aus der Integraldynamik-Gesamtausgabe