Das »Integral« in Integral Movement – Teil 2

 
 
 

Was bisher geschah

In Beitrag 1 dieser kleinen Integral-Reihe haben wir »integral«, »integrativ« und »ganzheitlich« differenziert und integriert. Als Kurzform haben wir definiert:

Ganzheitlich ist eine Haltung.
Integrativ ist ein Vorgang.
Integral ist eine Architektur.

In diesem Beitrag können wir uns der Architektur zuwenden. Was ist eine integrale Struktur, ein integrales Framework? Und wie könnte man damit arbeiten?

Gleich vorweg: Es geht nicht primär darum, alle folgenden Aspekte in einer Praxis anzusprechen, sondern darum, darauf antworten zu können, wenn sich ein Aspekt zeigt. Eine Antwort ist dabei nicht eine Reaktion, sondern eine kultivierte, integraldynamische Antwort-Bewegung.

Die Architektur

Die Definition von integral, an der ich mich ausrichte, stammt vom integralen Modell des Philosophen Ken Wilber. Damit »integral« tatsächlich integral ist, berücksichtigen und fördern wir Aspekte, die Innen und Außen, Individuum und Kollektiv, Zustände, Ebenen, Perspektiven, Entwicklungslinien und Typen umfassen.

Das Modell ist eine Landkarte. Es zeigt Bereiche, die leicht übersehen werden, und hilft uns, Erfahrungen zu differenzieren und einzuordnen. Bewegung selbst ist jedoch keine Landkarte, sie ist ein Prozess. Das integrale Modell ist nicht dynamisch, Integrale Bewegung ist dynamisch. Das ideale Paar also.

Das Modell wird, wie wir gesehen haben, durch Nomen beschrieben. Integral Movement ist eine Verben-Gestalt.

Wilber hat zentrale Aspekte seines Ansatzes in seinem unermüdlichen Bestreben, das Model konkret anwendbar zu machen, später auch mit einprägsamen englischen Begriffen beschrieben: Waking Up, Growing Up, Cleaning Up, Showing Up und, später, Opening Up.

Wichtig ist: Diese Wege führen zu verschiedenen Formen von Ganzheit. Keiner kann den anderen ersetzen. In Integral Movement werden diese Wege auch nicht ersetzt, aber übersetzt – in Bewegung.

Quadranten

Innen und außen, individuell und gemeinsam – Showing Up

Die vier Quadranten unterscheiden das individuell Innere, das individuell Äußere, das gemeinschaftlich Innere und das kollektiv Äußere.

Ich-Innen: Was ich empfinde, wahrnehme, beabsichtige und erlebe.

Ich-Außen: Was an meinem Körper, meiner Bewegung und meinem Verhalten sichtbar wird.

Wir-Innen: Was zwischen uns an Bedeutung, Vertrauen, Spannung, Resonanz oder gemeinsamer Ausrichtung entsteht.

Wir-Außen: Die konkreten äußeren Bedingungen, Formen, Räume, Regeln, Strukturen, Abläufe, Materialien und Systeme, in denen Praxis stattfindet.

Integrale Antwortfähigkeit bedeutet, etwas, das sich zeigt, dem richtigen Quadranten zuordnen zu können und von da aus eine angemessene Antwort zu entwickeln.

Showing Up heißt in diesem Zusammenhang, in allen diesen Bereichen anwesend zu werden. Eine innere Erfahrung ist nicht integral, wenn sie sich weder im Körper noch im Handeln noch im Miteinander zeigt. Eine äußerlich gekonnte Bewegung ist nicht integral, wenn sie innerlich leer ist.
Eine intensive Begegnung ist nicht integral, wenn sie keine tragfähige Form findet. Eine gute Struktur ist nicht integral, wenn in ihr keine lebendige Erfahrung entstehen kann. Solche Aussagen sind nicht als Abwertungen zu verstehen, sondern als Einladungen zu mehr Ganzheit.

Für die eigene Praxis kann man die vier Quadranten sehr konkret machen. Man kann sie auf den Boden zeichnen, mit Seilen legen oder mit Klebeband markieren. Dann wird die Landkarte zu einem Praxisraum.

In einer Solo- oder Play-Praxis kann ich nacheinander in die vier Felder treten und dieselbe Bewegung jeweils anders lesen.

Perspektiven

Innen- und Außenblick (in jedem Quadranten)

Die Quadranten zeigen vier Bereiche der Wirklichkeit. Perspektiven zeigen, von wo aus und mit welcher Art von Zugang wir diese Bereiche betrachten.

Perspektiven einzubeziehen bedeutet, dass jede Praxis aus mehreren Richtungen erschlossen werden kann.

Auch die Perspektiven lassen sich praktisch machen. Wenn die vier Quadranten auf dem Boden liegen, kann man in jeden Quadranten einen Kreis legen. Sofort habe ich einen Innen- und einen Außenbereich.

Im Kreis (Innenperspektive) frage ich: Wie zeigt sich dieser Bereich aus gelebter Teilnahme?

Außerhalb des Kreises frage ich: Wie zeigt sich dieser Bereich, wenn ich ihn beobachte, beschreibe, vergleiche oder strukturell untersuche?

Das verändert die Praxis sofort.

Für die eigene Praxis lohnt es sich, immer wieder die Perspektive zu wechseln. Im Unterricht helfen Perspektiven den Menschen, zwischen Erleben, Beobachten, Deuten und Systembedingungen zu unterscheiden. Eine innere Wahrheit, eine sichtbare Form, eine gemeinsame Bedeutung und eine äußere Struktur sind miteinander verbunden, aber sie sind nicht dasselbe. Wenn wir um Perspektivenvielfalt wissen, können wir differenzieren.

Linien

Verschiedene Fähigkeiten entwickeln sich verschieden – Opening Up

Wir haben Talente und Potenziale! Und niemand hat dieselben in derselben Ausprägung. Damit sind Linien eigentlich schon beschrieben.

Menschen entwickeln sich nicht als ein einziger Block. Sie verfügen über unterschiedliche Entwicklungslinien. Dazu gehören beispielsweise die kognitive, emotionale, moralische, soziale, kommunikative, motorische, feinmotorische und kinästhetische Entwicklung.

Schon die körperlichen Linien entwickeln sich nicht gleichmäßig. Hinzu kommen innere und interpersonale Fähigkeiten.
Integrale Bewegung kultiviert etwa Stabilität, Flexibilität, Mobilität, Elastizität, Agilität, Fluidität, Stärke, Kraft und Ausdauer. Intention, Fokus, Raum-Sein, Container-Sein und gewollter Ausdruck sind eher verborgene Aspekte der Praxis. Adaptivität, Rezeptivität, Inter-Agilität, Inter-Fluidität und Responsivität zeigen sich in Begegnung und Interaktion. Diese Aspekte sind nicht getrennt. Sie bilden ein differenziertes Ungetrenntes.

Opening Up bedeutet, das Spektrum der eigenen Fähigkeiten zu öffnen. Es bedeutet nicht, in allem gleich gut zu werden. Entwicklungslinien bleiben unterschiedlich ausgeprägt. Eine integrale Praxis erkennt diese Unterschiede, ohne den Menschen auf seine Stärken oder Schwächen zu reduzieren.

Jede Methode kultiviert eine Auswahl aus dem breiten Bewegungsspektrum und lässt andere Aspekte außen vor. Keine Methode enthält alles. Es geht auch nicht, »reine Bewegung« zu vermitteln. Jede Methode trifft in einem bestimmten Kontext eine Auswahl. Integrales Arbeiten beginnt damit, diese Auswahl zu erkennen. Das integrale Framework hilft uns, das Spektrum sinnvoll zu öffnen, ohne beliebig zu werden.

Ebenen

Entwicklung verändert die Perspektive – Growing Up

Ach, die Ebenen, die Ebenen … Linien beschreiben, was sich entwickelt. Ebenen beschreiben, wie weit und in welcher strukturellen Form eine Fähigkeit entwickelt ist. Eine Entwicklungsebene beschreibt die Struktur, aus der heraus ein Mensch wahrnimmt, interpretiert und handelt.

Dieselbe Erfahrung wird auf verschiedenen Ebenen unterschiedlich verstanden. Eine Bewegungsanweisung, ein Konflikt, ein spirituelles Erlebnis oder eine Begegnung (vor allem auch mit einer kursleitenden Person) erhält je nach Ebene eine vollkommen andere Bedeutung.
Wir interpretieren immer von einer bestimmten Ebene aus, und die Interpretation kann entscheidender, wegweisender, prägender sein als die Erfahrung! Die Krux dabei: Die Ebene ist nicht einfach so sichtbar. Man muss sie durch Tests oder extrem gründliche Selbstanalyse (innerhalb eines Ebenen-Systems) herausfinden. Da liegt ein großes Missverständnis- und Konfliktpotenzial. Noch dazu, weil sich Zustände (states) anfühlen können wie Ebenen (stages).

Ein eindrücklicher Zustand ist noch keine neue Entwicklungsebene. Als Person reifen wir im Dialog. Wir entwickeln uns im Austausch mit unseren Mitmenschen, nicht allein durch erhabene Zustände. Zustände können einen Perspektivenwechsel ermöglichen. Was ich vorher war, kann ich nun betrachten. Ich kann differenzieren, dekonstruieren, rekonstruieren und integrieren. Was daraus entsteht, ist eine neue, umfassendere Struktur.

Growing Up, die Entwicklung durch Ebenen hindurch, ist kein bloßes Ansammeln von Erfahrungen. Erfahrungen allein garantieren keine Entwicklung. Sie müssen differenziert und integriert werden.

Integrale Bewegung ermöglicht diese Entwicklungsdynamik. Ich frage mich in meiner Praxis nicht nur, was ich erlebe. Ich beobachte, was ich daraus mache. Ich beobachte, was davon zu einer stabilen Fähigkeit, einer veränderten Perspektive und einem anderen Handeln wird, und was nur meiner eigenen Verhärtung dient. Selbst der fließendste Flow-Zustand kann meiner Verhärtung dienen.

Zustände

Was kommt und geht – Waking Up

Zustände kommen und gehen. Wir können wach sein oder schlafen, gesammelt oder zerstreut, offen oder verschlossen, ruhig oder aufgewühlt, verbunden oder isoliert. Wir können Flow, Weite, Stille, Einheit, Leichtigkeit oder eine intensive Gegenwärtigkeit erfahren.

Waking Up bezeichnet die Öffnung für solche Bewusstseinszustände und besonders für Erfahrungen, in denen die gewohnte Trennung zwischen Selbst und Welt durchlässig wird.

Ganz wichtig dabei: Spirituelles Erwachen und psychologische oder strukturelle Reife sind zwei verschiedene Entwicklungsrichtungen. Ein Mensch kann tiefe meditative Zustände kennen und in anderen Lebens- und Persönlichkeitsbereichen wenig entwickelt sein.

Zustände werden in einer integralen Bewegungspraxis weder abgewertet noch zum Ziel erklärt. Ein angenehmer Zustand ist nicht automatisch heilsam. Ein unangenehmer Zustand ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft. Die Aufgabe besteht darin, den Zustand wahrzunehmen, ihn nicht vorschnell zu verdinglichen und seine Bedeutung im größeren Prozess zu differenzieren.

Praxis braucht deshalb auch Wiederholung und ein verlässliches Gefäß. Neben allem Erforschen und aller Kreativität widmen wir uns immer wieder denselben Bewegungsabläufen. Das gibt Stabilität und ein Gefäß, um momentane Zustände deutlich zu beobachten, ohne sie gezielt zu nähren.

Das ist vielleicht der wichtigste Aspekt des integralen Modells: einen momentanen Zustand (selbst wenn der Moment Monate andauern kann) nicht mit einer stabilen Fähigkeit oder einer Entwicklungsebene zu verwechseln. Dieser Aspekt hilft uns, Erfahrungen zu differenzieren und zu integrieren.

Typen

Verschiedenheit ohne Schubladen

Typisch!, sagen wir – und meinen damit ein Muster, das ein Mensch an den Tag legt. Typen beschreiben wiederkehrende Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Menschen. Menschen nehmen unterschiedlich wahr, lernen unterschiedlich, bewegen sich unterschiedlich und reagieren unterschiedlich auf dieselben Impulse.

Typen gibt es überall.

Typen können sich körperlich zeigen – männlich und weiblich (Entschuldigung, ist aber so), kräftig oder fein gebaut, beweglich oder rigide, schnell oder ausdauernd. Typen gibt es überall. Sie zeigen sich sowohl in den Muskelfasern als auch in der Wahrnehmung: stärker beobachtend oder stärker empfindend. Sie erscheinen in Lernpräferenzen, Ausdrucksweisen, Beziehungsmustern und darin, ob jemand eher Struktur und ganz klare Anleitung oder Freiraum braucht.

Wichtig ist, dass wir Menschen sehen, nicht Typen. Trotzdem helfen uns die verschiedensten Typologien (wie Jungs psychologische Typen, Big Five, Enneagramm, ayurvedische Doshas, die fünf Wandlungsphasen, Bindungsmuster, Lernpräferenzen, … Nur schon die schiere Anzahl an Typologien zeigt uns, dass es nicht »den Typen« gibt). Typen helfen, Unterschiede zu erkennen. Sie werden problematisch, sobald wir von ihnen auf das Wesen eines Menschen schließen. Eine Typologie kann einen Zugang eröffnen, sie soll ihn nicht verschließen. Ein Typ ist keine feste Identität. Kategorisieren heißt einordnen durch vernetzen und vernetzen durch einordnen. Klassifizieren heißt beschriften und verstauen. Die Fähigkeit zu kategorisieren ist grundlegend. Das Klassifizieren kann den Prozess im Keim ersticken. Zu schnelles Verstehen verhindert das Entstehen.

In diesem Zusammenhang ist auch wichtig: Integraldynamik strebt keine Idealform an. Eine Idealform wird von außen definiert. Integraldynamik ist die Gestaltwerdung einer dialogischen Form. Die beste integrale Gestalt ist deshalb eine authentische Gestalt.

Eine Methode braucht verschiedene Zugänge zur gleichen Qualität – der fünfte Grund-Satz sagt genau das.. Nicht alle Menschen lernen gleich. Das ist uns bewusst. Eine Binsenweisheit. Und doch ...

Was in allen Bereichen mitläuft – Cleaning Up

Cleaning Up ist kein zusätzliches Element, aus dem sich das Modell zusammensetzt. Schatten können sich überall zeigen. Der Reinigungsdienst durchzieht das gesamte Modell.

In Integral Movement geschieht Cleaning Up nicht, indem wir Probleme und Traumata suchen oder erst dann zu arbeiten beginnen, wenn sich ein Trauma zeigt. Die Putzarbeit beginnt konkreter und früher. Was zeigt sich jetzt in meiner Bewegung? Vielleicht ein kleiner Widerstand, der nicht sein müsste? Ein Zögern? Wo halte ich fest? Wo verliere ich mein Zentrum? Wo weiche ich aus? Wo verwechsle ich eine Grenze mit einer Gewohnheit? Wann wird aus einem situativen Empfinden eine ganze Geschichte? Wieso reagiere ich?

Was ausgelöst wird, kann aufgelöst werden.

Aber auch hier gilt: Nicht jede Schwierigkeit ist ein Schatten, nicht jede Abneigung eine Projektion und nicht jede körperliche Grenze ein psychologisches Problem. Unterscheiden können. Differenzieren.

Hier kommen wieder die Perspektiven ins Spiel: Was sich aus der Innenperspektive wie tiefer Widerstand anfühlt, kann aus der Außenperspektive eine Schutzreaktion, eine fehlende Fähigkeit, eine ungeeignete Übung, der falsche Moment, ein unklarer Rahmen oder sozialer Druck sein. Was wie ein individuelles Problem aussieht, kann ein Problem des Settings oder der leitenden Person sein. Was wie ein Gruppenproblem aussieht, kann eine nicht integrierte individuelle Reaktion sein.

Darum ist mein Grundsatz: Cleaning Up braucht keine weitere Deutung, sondern eine deutlichere Differenzierung.

Das Integrale in Integral Movement

In Wilbers Sprache geht es darum, aufzuwachen, sich zu entwickeln, das Spektrum der eigenen Fähigkeiten zu öffnen, Unintegriertes zu klären und vollständig in der Welt zu erscheinen: Waking Up, Growing Up, Opening Up, Cleaning Up und Showing Up.

In Integral Movement werden daraus keine fünf getrennten Programme. Sie begegnen sich und formen eine einzige Bewegung.

Diese Bewegung kann sehr einfach beginnen: mit vier Quadranten auf dem Boden, vielleicht zwei Perspektivkreisen in jedem Quadranten und einer einzigen Frage:

Was zeigt sich, wenn ich diese Bewegung von hier aus betrachte?

Dann wird das integrale Modell nicht bloß erklärt. Es wird begehbar.

Integrale Bewegung ist der ganze Mensch in Bewegung, in allen Aspekten des Raumes und des Lebens, allein, zu zweit und in Gruppen.

Klicken um zu vergrößern (Skizze)

Antwortfähig sein

Muss ich das als Leiter oder Therapeutin mit einem »integralen« Anspruch alles ansprechen? Nein. Sonst reiten wir auch schnell auf einer Optimierungswelle. Aber ich muss darauf antworten können, wenn es sich zeigt (das wäre im Gegensatz zur Optimierung die Kultivation). Mein persönlicher Anspruch an ein Angebot – und daher vor allem an mein Angebot –, das Integral in seinem Namen verwendet, ist ganz klar, dass es kompetent mit diesen Aspekten arbeitet.

Komplex, nicht? Ja, aber nicht kompliziert. Es ist ganz natürlich.
Aber das ist noch nicht alles. Es gibt quasi noch eine andere Perspektive, die meines Erachtens auch zu »integral« gehört.

Diese betrachten wir im nächsten Beitrag: INTEGRAL +


© 2026 Martin Schmid


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Disclaimer

Seltsam, aber wahr: Diesen und die nächsten LOG-Einträge der Serie lasse ich mit pangram.com prüfen, um zu bestätigen, was ich schon weiß: Dass der Text von einem Menschen, nämlich mir, geschrieben ist. Damit du dich darauf verlassen kannst.

Pangram ist ein Web-Dienst, mit dem man Texte analysieren lassen kann, und das ziemlich treffend erkennen soll, ob KI eingesetzt wurde. (Ich habe es an verschiedensten Texten ausprobiert, und es stimmt nicht immer. Trotzdem, voilà.)

 
 
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Das »Integral« in Integral Movement – Teil 1